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Meinungen

Vielen Dank für Eure Meinungen und Euren Zuspruch. Hier ein paar Auszüge.

Anregend und unkonventionell

Sehr anregend, Ihr Buch, vor allem weil es jene Konventionen sprengt, die aus dem "Business-Sprech" entstehen. Vor allem gefällt mir, wie sie Ihr Thema in den wahrgenommenen Alltag "einbetten". Das sollte auch zögerlichen Lesern Mut geben, Ihre Ideen aufzugreifen - nach dem Motto "es ist ja eigentlich nichts Neues, nur hat es mir noch keiner so gesagt".

Ulrich Pfaffenberger, Journalist

Bescheiden und humorvoll

... Gerade diesen Aspekt finde ich an deinem Buch sehr sympathisch: du schreibst so, wie du dir die Leader von Morgen wünschst: bescheiden! (und humorvoll). Folgende Dinge sind mir hängengeblieben:

Ludger Elfgen, Geschäftsführer der elfgenpick GmbH & Co.KG

Leserbrief zum Agilen Manifest und Homeoffice

Moin Bernd,

ich möchte Dir auch noch etwas beisteuern, da ich Wissensarbeiter einer speziellen Spezies bin: Ich bin Softwaretester seit nunmehr 18 Jahren und davon 10 Jahre die "schlimme" Ausprägung: Automatisierer - als Steigerung: Ich bin kein Informatiker, wie Du ja auch an meinem Xing-Profil erkennen wirst.

Zum agilen Mainfesto möchte ich noch etwas sagen, da es m.E. einige anders interpretieren als sich die Erfinder das wohl mal gedacht hatten:

Bringt man die agilen Techniken, wie test-driven-development, pair-programming, ... mit in die Betrachtung, heißt es eben nicht Dokumentation zu vernachlässigen, sondern man kann und sollte Dokumentation als Bestanteil der Entwicklung sehen und bspw. über eine gute Testdokumentation- und abdeckung die Dokumentation als Abfallprodukt mitnehmen können. Was heißt das? Wenn man beispielsweise sehr gute "User Stories" mit sehr guten Akzeptanzkriterien schreibt und die (automatischen) Tests diese abdecken zum Nachweis die Story erfüllt zu haben, wie es heute in SCRUM, Kanban u.ä. üblich ist, sollte die Anwender-Dokumentation im Test schon passiert sein. Man muss sie also nur bereitstellen (exportieren).

Es macht überhaupt keinen Sinn etwas zu entwickeln und den Anwendernes nicht zu erkären was sie Neues oder Besseres tun können mit dem Produkt. Es macht aber noch weniger Sinn ein fettes Handbuch zu drucken, denn es liest eh niemand. Wer nicht unter 180 Twitterzeichen bleibt oder fünf Zeilen in einer E-Mail ist heutzutage eh der Mär auferlegen, es würde jemand lesen. Integriert man aber die Testdokumentation der Abnahmekriterien, die meistens anwenderorientiert formuliert sind ("Der User kann nun auch alle Länder dieser Welt auswählen") und es dann noch beherrschen würde, diese kontextbezogen in sein Produkt zu befördern, erschlägt man alles was man eigentlich will.

Ich bin da etwas visionärer unterwegs, aber ich schaue mir bei einer Fischstäbchenpackung schon an, wie sie zubereitet wird und das muss mit dem Produkt geliefert werden, ob das das Gesetz vorschreibt oder nicht ist dabei irrelevant, denn ohne diese Anleitung können Newbies beim Kochen das nunmal nicht so zubereiten, wie ich es als Hersteller möchte, damit er den höchsten Genuß herausholt. So ähnlich sollte man es auch bei Software machen.

Es gehört nicht nur die Technik dazu, sondern man muss als Mitarbeiter auch die Einstellung zu HomeOffice haben - das habe ich in den Jahren gelernt (und immerhin war ich einer der ersten zwei Mitarbeiter der diese Form der Arbeit für Sun seinerzeit in Deutschland getestet hat). Wenn man sich nämlich darauf einlässt erreichbar zu sein, anderer erreichen zu können, selber daran denkt seine Leistung zu wollen, aber auch die Vorzüge (Familienintegration am Tag) zu genießen, kann HomeOffice gut sein. Macht man das aber grundlegend falsch und kommuniziert (!) nicht, ist abwesend für die anderen, weil man eben nicht im Office ist, dann verliert man ganz schnell seinen Status, man wird ausgeschlossen und büßt am Ende sogar seine Reputation ein.

Danke für Dein Buch, denn es wird meinen Managern vorgelegt und es hat endlich jemand aufgeschrieben das Wissensarbeit anders ist, aber nichts angstmachendes!

Herzliche Grüße
Jogi

Jörg Sievers - Softwaretester aus Ahrensburg